Touren

Unsere Touren

Wir sind, wenn wir Zeit haben, viel unterwegs, meist abseits der "normalen" Touristenwege. Im Frühjahr mit den Paddelbooten in Deutschland und im Sommer geht es meist Richtung Osteuropa. Ansonsten sind wir auch recht häufig zu Fuß im Dreiländer-Eck zu Polen und Tschechien anzutreffen.

 

Über unsere Art zu reisen findet man nur selten etwas in Reiseführern. Je östlicher das Land, desto spärlicher sind die Informationen. Ohnehin muss man mit Reiseführern recht vorsichtig sein, der eine hat oft vom anderen abgeschrieben und es ist unbekannt, wie alt die Informationen wirklich sind. Gerade in Ländern die sich derzeit schnell verändern, ist das ein Problem. Das macht die Vorbereitung nicht immer einfach und sorgt während der Reise für manche Überraschung. Wir waren immer dankbar, Reisende oder Einheimische zu treffen, die uns Tipps und viele Hinweise gegeben haben. Das macht diese Art zu Reisen aber auch aus.

 

Wer so unterwegs sein möchte wie wir, sollte vor allem eines: Neugierig sein. Dann wird man unvergessliche Dinge erleben. Es wird aber auch Situationen geben, in denen man nicht mehr weiter möchte und doch muss. Und es ist ein unvergleichliches Gefühl, wenn man es dann doch geschafft hat. Deshalb ist es auch wichtig, die richtige Ausrüstung zu besitzen und seine eigene Kraft und die Fähigkeiten richtig einzuschätzen, gerade, wenn man in Länder wie die Ukraine oder mit dem Paddelboot in abgelegenen Regionen unterwegs ist.

Augenblicke

 

Siebenbürgen in Rumänien

Mit den Kajaks auf der Saale

Vorführung in der Puszta in Ungarn

Vom Tanzplan (Tanecnice) Richtung Oberlausitz

Moldauklöster in Rumänien

Pelikane im Donau-Delta in Rumänien

Unsere Reiseziele

Wir sind bei unseren großen Touren fast ausschließlich in Osteuropa unterwegs. Es ist eine Region, die noch sehr ursprünglich ist , sich aber derzeit stark verändert. Viele Dinge, die wir heute sehen und erleben, wird es in zehn oder zwanzig Jahren nicht mehr geben. Das macht es für uns so interessant. Wichtig sind zwar auch die Landschaften und die Sehenswürdigkeiten, vor allem aber die Menschen und die Kutur.

 

Mit unseren Paddelbooten sind wir meist dort anzutreffen, wo es Natur pur gibt, Ruhe vom Alltagsstreß. Die großen Wasserstraßen und überfüllte Zeltplätze sind nicht unser Ding. In Ostdeutschland gibt es viele schöne Ecken, wo man genau das erleben kann.

 

Unsere Ausrüstung

Kernstück unserer Ausrüstung ist ein Eureka Bighorn, ein Tunnelzelt. Mit 1,22 Meter Innenhöhe kann man zwar nicht darin stehen, dafür sind es aber extrem robust, innerhalb weniger Minuten aufzubauen und mit inliegendem Innenzelt, was vor allem bei Dauerregen wichtig ist. Wir nutzen selbstaufblasende Iso-Matten, Schlafsäcke, die auch einmal Temparaturen um den Gefrierpunkt abhalten und einen Benzin-Kocher von Optimus, den wir notfalls auch mit Diesel oder, wenn gar nichts verfügbar ist, mit selbstgebrannten bulgarischen Schnaps betreiben können. All das ist extrem gewichts- und packmaßoptimiert. Ein nicht unwichtiges Utensil ist jedoch unsere kleine Mobiltoilette, für die wir oft belächelt werden: unser Klappspaten.

 

Bei den Kajaks schwören wir auf unsere drei teilweise mehr als 40 Jahre alten Pouch-Faltboote. Die sind robust, einfach zu steuern, können in der paddelfreien Zeit gut verstaut werden und haben das besondere Flair. Alle Kinder fahren mit ohnmachtssicherer Schwimmweste.